NXAI PAN AND MAKGADIKGADI NATIONAL PARKS

Unendliche Weiten und eine faszinierende Stille kennzeichnen die Makgadikgadi-Salzpfannen im gleichnamigen Nationalpark.

Die Makgadikgadi-Pfannen liegen etwa 330 km östlich von Maun und 300 km südlich von Kasane. Sie umfassen über 12.000 qkm und zählen damit zu den größten ihrer Art. Noch vor 20.000 Jahren lag an der Stelle der heutigen Salzpfannen einer der größten Binnenseen Afrikas. Trotz der unwirtlichen Bedingungen sind die Pfannen während der Regenzeit, wenn sich das Wasser auf der Salzkruste sammelt, teilweise unpassierbar.










Zu den absoluten Sehenswürdigkeiten des touristisch erschlossenen Gebietes zählt das Nata Bord Sanctuary nahe Nata. Dieses Gebiet ist ein Mekka für Ornithologen, denn in der Regenzeit werden Teile der Sowa Pfanne durch den Nata Fluss mit Wasser gespeist. Neben großen Brutkolonien von Pelikanen und Flamingos können hier zu dieser Zeit zahlreiche Reiher, Gänse und Störche beobachten werden. Landschaftlich mehr als beeindruckend ist Kubu Island, eine Hügellandschaft inmitten der Weiten der Salzpfannen, die den San bis heute zu religiösen Zwecken dient. Die rötlichgrauen Granitformationen und die zahlreichen Affenbrotbäumen verleihen diesem Ort einen mystischen Charakter. Nicht versäumen sollte man eine Übernachtung in freier Natur der unendlichen Salzpfannen, denn der Blick auf den klaren und funkelnden Sternenhimmel ist eines der Erlebnisse, die noch lange in Erinnerung bleiben.

Nicht weniger lohnenswert ist ein Besuch des Nxai Pans Nationalparka. Die Pfannen sind bekannt für die Baines’ Baobabs, eine über 1.000 Jahr alte Gruppe von über 20 m hohen Affenbrotbäumen und, analog zu den Makgadikgadi Pfannen, sind sie ein Migrationsgebiet für zahlreiche Tiere während der Regenzeit.
MOREMI TIER RESERVAT

Das älteste aller Wildreservate deckt etwa ein Drittel des Okavango Deltas ab und zählt zweifellos zu einem der besten Wildbeobachtungsgebiete auf dem afrikanischen Kontinent. Nirgendwo sonst im südlichen Afrika ist die Dichte der Wildpopulation so hoch wie in diesem Gebiet.


Botswana
Das Land

Reisezeit und Klima:

In Botswana herrscht ein subtropisches trockenes Savannen- und Halbwüstenklima. Die Tagestemperaturen liegen im Sommer (September bis April) bei 35 °C und im Winter (Mai - August) bei etwa 24 °C. Zwischen November und März ist Regenzeit, mit zum Teil heftigen Niederschlägen. Im botswanischen Winter fallen dagegen kaum Niederschläge. Nachts kann es in dieser Zeit jedoch empfindlich kühl werden. Als beste Reisezeit vom Klima her halten wir die Monate Mai, Juni, August und September. In dieser Zeit gibt es auch kaum Belästigungen durch Moskitos.

Besonderheiten:

Botswana wird heute immer wieder als Afrikas Musterland schlechthin bezeichnet. Es besitzt eine freiheitlich demokratische Grundordnung und gilt als eines der sichersten und stabilsten Länder auf dem schwarzen Kontinent. Seine reichen Vorkommen an Diamanten - die erst kurz nach der Unabhängigkeit entdeckt wurden haben Botswana in den letzten Jahrzehnten einen wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung beschert, der einzigartig in Afrika ist. Dies ist aber auch der stabilen Politik mit Pressefreiheit, freien Wahlen und Mehrparteiensystem zu verdanken. Dennoch gibt es auch Armut und immense Strukturprobleme in diesem riesigen und nur dünn besiedelten Land. Doch die erschreckenden Bilder, die man mitunter aus anderen afrikanischen Regionen kennt, wird man hier kaum finden. Viel eher überrascht Botswana mit Freundlichkeit und Sauberkeit. Und ganz besonders überrascht es mit einer fantastischen Natur und Tierwelt. Zu den Tieren gehören Elefanten, Giraffen, Flusspferde, Kapbüffel, Zebras, Antilopen, Löwen, Leoparden, Hyänen und Geparde, um nur die wichtigsten Säugetiere zu nennen.

Fakten

Fläche: 582.000 km²                                         Einwohner:1.85 Millionen

Hauptstadt:     Gaborone                                             Sprachen:        Englisch, Setswana

Religion:          traditionelle Richtungen und Christen

Währung:         Pula, Umtausch von Euro möglich           Zeitzonen:       MEZ +1                                    

Visum:             Visafrei für Deutsche, Schweizer und Österreicher.
Reiseziele
OKAVANGO DELTA

Stellen sich ein einzigartiges Ökosystem mit kristallklarem Wasser und abgelegenen Inseln inmitten eines Labyrinths von Kanälen vor, in dem Sie eine nahezu unberührte Flora und Fauna entdecken. Das Okavango Delta im Nordwesten Botswanas verkörpert diese Idylle perfekt und bildet inmitten der semi-ariden Kalahari mit etwa 18.000 qkm eines der größten und zugleich tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas. In dem grünen Binnendelta hat sich eine vielseitige Tierwelt angesiedelt, die neben mehr als 70 Fisch- und 400 Vogelarten auch etwa 120 Säugetierarten umfasst.

Gespeist wird das verzweigte Kanalsystem mit seinen zahlreichen Inseln durch den Okavango Fluss. Er kommt aus dem Hochland Angolas, trifft in Botswana auf die Sandsavanne der Kalahari und bildet eine einzigartige Verbindung von Wüste und Wasser. Sümpfe, Seen und immergrüne Wälder bestimmen das Landschaftsbild. Dabei weist das Delta aufgrund des geringen Gefälles nur eine langsame Fließgeschwindigkeit auf, d.h. das Delta erreicht nicht zur Regenzeit, sondern während der trockenen Monate seinen Höchststand und schafft während dieser Monate optimale Lebensbedingungen für die Tierwelt.
CHOBE NATIONAL PARK

Wenn es schon immer ihr Traum war, mit dem offenen Geländewagen inmitten einer Herde von Elefanten zu stehen und die grauen Dickhäuter durch das Wasser schwimmen zu sehen, sind Sie an der River Front des Chobe Nationalparks genau richtig. Der drittgrößte Nationalpark Botswanas, der an den Chobe Fluss grenzt, bietet im nördlichen Teil nahe Kasane die einzigartige Gelegenheit, die eleganten Giganten auf dem Land sowie am und im Wasser ausgiebig zu beobachten, denn mit geschätzten 90.000 Tieren weist der Park eine der höchsten Elefantendichte in ganz Afrika auf. Konkurrenzlos was die Elefantenpopulation angeht, beheimatet der Nationalpark aber auch eine ganze Reihe anderer Tiere wie die seltenen Puku-Antilopen. Auf einer Bootsfahrt auf dem Chobe Fluss kommen Sie der vielfältigen Tierwelt erstaunlich nahe und in den spannenden Genuss, am Ufer verweilende Krokodile, den schwerfällig wirkenden Flusspferden sowie der exotischen Vogelwelt zu begegnen.

Ausgangspunkt für die meisten Ausflüge in den Chobe Nationalpark ist die nur wenige tausend Einwohner zählende Bezirkshauptstadt Kasane im äußersten Nordosten Botswanas. Der große Vorteil von Kasane ist die hervorragende touristische Infrastruktur, die Urlaubserlebnisse auf jedem gewünschtem Niveau, vom gut ausgestatteten Campingplatz bis zur erklassigen Lodge, ermöglicht. Aufgrund der günstigen geographischen Lage, dem Vierländereck Zambia, Namibia, Zimbabwe und Botswana, können auch grenzübergreifende Ausflüge oder Reisen in die Nachbarländer mit einem Aufenthalt in Kasane verbunden werden.

Für diejenigen, die das besondere Abenteuer suchen, bietet der Chobe Nationalpark mit der landschaftlich im Gegensatz zur Chobe River Front stehenden Savuti Region die optimalen Voraussetzungen. Die Straßenverhältnisse auf der Route nach Savuti sind, unabhängig davon, ob Sie aus südlicher Richtung vom Moremi Wildreservat oder nördlicher Richtung von der Chobe River Front kommen, eine Herausforderung, denn der gesamte Streckenverlauf ist ungeteert, teilweise mit tiefem Sand, und gerade in der Regenzeit eine zeitaufwendige Angelegenheit. Wer sich dem Abenteuer stellt, wird jedoch mit atemberaubenden Tierbeobachtungen belohnt, denn die nahrhaften Gräser der Savute March und der Mababe Depression bieten tausenden von Zebras und Gnus während der Migration eine optimale Lebensgrundlage.
CENTRAL KALAHARI TIER RESWERVAT, KHUTSE TIER RESERVAT

Das größte Wildreservat von Botswana befindet sich im zentralen Teil des Landes und bedeckt eine Größe von insgesamt 52.800 qkm.

Erst seit zehn Jahren ist das mit 52.800 qkm zu den fünf größten Naturreservaten der Erde zählende Gebiet des Zentralen Kalahari Wildreservates für den Individualtourismus zugänglich. Nicht zuletzt aus diesem Grunde konnte die Ursprünglichkeit der Flora und Fauna in der semiariden Savannenlandschaft bis heute bewahrt werden. Zu den bekannten Bewohnern der Kalahari zählen zweifelsohne die legendären Kalahari-Löwen mit ihren schwarzen Mähnen, von denen noch etwa 600 in diesem Landstrich leben.

Die Kalahari gilt aber auch als Refugium für die letzten Nachfahren der als Jäger und Sammler lebenden Urbevölkerung des südlichen Afrikas: der San (Buschleute, Buschmänner). Von den noch etwa 100.000 San im südlichen Afrika sind heute mehr als 60.000 in Botswana beheimatet. Lange Zeit war das Zentrale Kalahari Wildreservat die Heimat eines Teils der Überlebenskünstler, bevor sie seit dem Jahr 2002 von staatlicher Seite in das Umland des Naturreservates umgesiedelt worden sind. Die dazu parallel ins Leben gerufenen Projekte in den neuen Siedlungen sollten der Sicherung der Gesundheitsvorsorge und Förderung der Schulbildung dienen, doch wird der Nutzen dieses Schrittes in die Moderne für die San von Kritikern in Frage gestellt.
KALAHARI TRANSFRONTIER,  MABUASEHUBE

Im Jahr 1999 wurde als erstes grenzübergreifendes Projekt im südlichen Afrika der Kgalagadi Transfrontier Park ins Leben gerufen, der den früheren Kalahari-Gemsbock-Nationalpark in Südafrika und den ehemaligen Gemsbock-Nationalpark in Botswana zusammenführte, so dass die Wildtiere nun wieder ungehindert territorialer Grenzen umherziehen können.

Der nunmehr 38.000 qkm große Peace Park ist auf der botswanischen Seite derzeit noch im Aufbau begriffen, wobei einige Campingmöglichkeiten bereits eingerichtet sind. Die berühmten roten Sanddünen der Kalahari, die faszinierende Tierwelt in der unwirtlichen Region und die intensive Stille lassen sich am besten auf abenteuerliche Weise im Allradfahrzeug erkunden. Es gibt mehrere Trails (Gemsbok Wilderness Trail, Mubuasehube Wilderness Trail), die ein mehrtägiges Abenteuer und aufgrund der schwierigen Straßenverhältnisse eine besondere Herausforderung  darstellen.

Einfacher ist der Zugang von der südafrikanischen Seite. Mehrere Camps (Twee Rivieren, Mata Mata und Nossob) bieten sowohl Bungalows als auch Campingplätze, die für einen gewissen Komfort in der Abgeschiedenheit sorgen.

TSODILO HILLS

Im Nordwesten der Kalahari, etwa 390 km von Maun entfernt, befindet sich eines der absoluten „must see“: die 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Tsodilo Hills.

Berühmt sind die im Distrikt Ngamiland liegenden Hügel für die mehr als 4.000 erhaltenen Felszeichnungen der San, die rund um den aufragenden Pyramidenhügel „Male“ Aufschluss über die mehr als 20.000 Jahre alte Kulturgeschichte der Buschleute in der Region geben. Die unwirtliche Landschaft weist mit knapp 1.500 m die höchsten Erhebungen in Botswana auf und ist bis heute die Heimat der Buschleute.

Dieses „Louvre der Wüste“, wie es nach einem Besteller von Sir Laurens auch genannt wird, ist infrastrukturell mittlerweile gut erschlossen. Auf sechs unterschiedlichen Wanderwegen und in einem Museum wird dem interessierten Reisenden der kulturelle Schatz der San näher gebracht. Tauchen Sie ein in eine außergewöhnliche Atmosphäre und lassen Sie sich von einem der magischen Orte in Botswana inspirieren.
KGAMA RHINO SANCTUARY

In den fruehen '90 Jahren wurde ein kleiner Park in Zentral Botswana eroeffnet um die restlichen Nashoerner Botswana's vor dem aussterben zu retten. Die Aufzucht, speziell bei den Breitlippen Nashoernern verlaeuft bisher sehr erfolgreich und die ersten Nashoerner wurden im Moremi Tier Reservat ausgewildert.
Neben Nashoernern koennen auch Impala, Oryx, Kuhantilopen, Springboecke und jede Menge mehr beobachtet werden.


VICTORIA FALLS
Traditionelle Kanus im Okavango Delta
Zambia und Zimbabwe „teilen“ sich eines der beeindruckendsten Naturwunder des südlichen Afrikas: Die imposanten Viktoria Wasserfälle. In den Zentren Victoria Falls auf der Zimbabwe-Seite und Livingstone auf der Zambia-Seite unweit der Fälle, finden Sie eine gute Infrastruktur und ein umfangreiches Angebot an Aktivitäten.
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Design & Updates by Thomas Perschil
Der Zugang zum Schutzgebiet erfolgt entweder mit einem Allradfahrzeug oder mit einem der Buschflieger. Um den Reichtum an Pflanzen und Tieren dieses einzigartigen Habitats zu erkunden, bieten unser luxuriös-exklusive Camping Setup morgens und abends Pirschfahrten im offenen Geländewagen im Park, Buschwanderungen oder Fahrten in so genannten Mokoros, dem traditionellen Fortbewegungsmittel der lokalen Bevölkerung auf dem Wasser, im Okavango Delta an.